Technik und Mikroskope

Mikroskop mit Polarisatoren in der Ebene der Aperturblende

Das Mikroskop:
Zeiss IM 35 mit Leitz Objektiven und Diskussionsbrücke, 2 Spiegelreflex-Kameras mit umgebautem Infrarot-Auslöser


Stereowippe

Für einige Mikro-Aufnahmen wurde ein Stereo-Wipptisch verwendet:
Der Stereo-Wipptisch ersetzt den normalen Kreuztisch und hat 3 Ebenen:

  • Grundplatte
  • Wipp-Platte, über ein höherliegendes Gelenk mit der Grundplatte verbunden. Als Anschlag beim Wippen dienen Schrauben, die den Wipp-Winkel einstellen, und jeweils einen Magneten zum Fixieren enthalten.
  • Objektträger-Platte, die Haltefedern für den Objektträger hat, und über Rändelschauben in der Höhe zur Wipp-Platte verstellt werden kann, so dass die Drehachse in der Schärfeebene liegt.


Die 3 Platten haben jeweils ein Loch für den Kondensor.

Beim Stereo-Wipptisch kann man den Winkel einstellen. Wichtig ist auch, dass die Höhe der Drehachse eingestellt werden kann, so dass sie in der (Haupt-)Schärfeebene liegt.

Bei Auflicht-Photos muss darauf geachtet werden, dass der Winkel der Beleuchtung zum Objekt konstant ist, d.h. eine LED wird mit am Wipptisch befestigt. Und das Wippen sollte entlang der waagerechten Achse des Photos erfolgen.

Hier gibt es eine Beschreibung des Prinzips und eine Bauanleitung für einen Stereowipp-Aufsatz für einen Kreuztisch:
Prinzip der Stereowippe
Bauanleitung

Software

Die Anaglyphen-Bilder wurden mit dem Stereophoto Maker (Freeware) zusammengestellt.

 
(c) 2001-2009 K. Koch